Plettenberg - Herscheid

Pfarrei St. Laurentius

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Neuigkeiten

Die Beratungen zum Pfarreientwicklungsprozess sind abgeschlossen. In einem Votum beschreiben wir dem Bischof und allen Interessierten, wie es mit der Kirche hier vor Ort weitergehen soll.

Der aktuelle Blickpunkt ist online.

 

Gedanken für die Woche

Schriftlesungen zum 1. Fastensonntag - 18. Februar 2018

1. Lesung - Gen 9,8-15

2. Lesung - 1 Petr 3,18-22

Evangelium - Mk 1,12-15

"Wo Menschen dem Versucher auf den Leim gehen, zeigt Jesus: Wer mit Gott im Bunde ist, braucht den Widersacher nicht zu fürchten. Damit Gott alles in allem werde, ist UMkehr nötig: Die Hinkehr der Herzen zu Gott."

 

 

Harmonikamesse am 26.11.17 um 11:15 Uhr

Im Gottesdienst am 26.11.2017 um 11:15 Uhr wird der Kirchenchor St. Laurentius gemeinsam
mit der Schülerklasse für Steirische Harmonika von Michlbauerlehrerin Martina Kluge eine
alpenländische Messe zur Gehör bringen.  

Dieses Projekt ist für unsere Region einzigartig. Mit viel Glück hat man in Bayern oder Österreich
die Chance, an einer derartigen Messe teilnehmen zu können. Aber auch dort gibt es selten die
Möglichkeit, mit einer Gruppe von 6 - 8 Harmonikaspielern auftreten zu dürfen.

Herzlich Willkommen und "Griaß God"
 
 
 
 
Das ZDF zu Gast in Plettenberg

mozilla

 

 

 

 

Am Sonntag, 27.8.2017 wird die Heilige Messe aus unserer Pfarrkirche St. Laurentius übertragen. Aus diesem Grund beginnt siebereits um 9:30. Alle sind herzlich eingeladen, schon um 9:00 in der Kirche zu sein: Dann gibt es ein Warming-Up und wichtige Hinweise für die Feier. DIE Gelegenheit, ins Fernsehen zu kommen und doch nicht im Mittelpunkt zu stehen.

 

 

 

 

 

 

 

Kirchweihfest 2017

DSCI3044 vorfuehung kita 2016 kleinSonntag, den 25. Juni 2017, lädt die Kirchengemeinde St. Laurentius zu einem sommerlichen Nachmittag rund ums Pfarrzentrum ein.

Nach der hl. Messe um 10 Uhr bieten wir ein Rundum-sorglos-Paket für Familien und Junggebliebene jeden Alters.

Für den großen und kleinen Hunger gibt es Steaks, Würstchen und Folienkartoffeln vom Grill, kalte Getränke, eine Salatbar, Reibeplätzchen, Waffeln und ein großes Tortenbüffet. Die Meßdiener haben die beliebte Spielstraße aufgebaut und die Bücherei bietet Spiele und Geschichtenlesen an. Wer immer noch Energie über hat, kann sich auf der Hüpfburg austoben.

Im kleinen Pfarrsaal bietet das Trödelteam um Christel Schnelle auf einer größeren Fläche für Schnäppchenjäger und interessierte Sammler Schätzchen aus den letzten Jahrzehnten an.

Nicht verpassen sollten sie die Aufführung der Kindertagesstätte St. Laurentius, sie führt um 13 Uhr das Musical „Die Volgelhochzeit“ auf.

Aufgrund der zentralen Lage lässt sich unser Kirchweihfest mit den Sonntagsgottesdiensten in den umliegenden Kirchen ebenso gut verbinden wie mit dem Besuch des Schützenfestes bzw. der Verabschiedung von Pfarrer Dreyer.

 

Die  KiTa St. Laurentius feiert in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. Am Sonntag, den 9  Juli wird dies groß gefeiert.

Hier findet ihr unseren Einladungsflyer. 

 

 

Zukunft Kirche - Inhaltliche Ausrichtung für die nächsten 10 Jahre

Die Situation der katholischen Kirche in Deutschland beschäftigt uns seit Jahren. Wie können wir auf den Schwund an Gläubigen angemessen reagieren? Was ist unsere Aufgabe in der Gesellschaft von heute? In den vergangenen Monaten haben sich Gläubige in Kleingruppen darüber Gedanken gemacht, welche Antworten wir für unsere Pfarrei geben können. Damit wir angemessene Schritte und Perspektiven entwickeln können, ist es wichtig, möglichst viele Menschen mit ins Boot zu nehmen. Aus diesem Grund wird der kommenden Ausgabe von BENE ein Fragebogen unserer Pfarrei mit dem Titel "Zukunft Kirche" beiliegen. Weitere Exemplare werden ab April u.a. in den Kirchen  ausliegen. An der Umfrage können Sie auch online teilnehmen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Umfrage. Es geht um die Zukunft unserer Kirche, unserer Pfarrei, unseres Da-Seins für die Menschen hier in Plettenberg und Herscheid! Helfen Sie (auch) mit Ihren Anregungen mit!

 

Oekumenische Bibelnacht: Schöpfung erleben!

Am Freitag, 10.3. findet zum zweiten Mal die ökumenische Bibelnacht zum Beginn der Fastenzeit statt. Wir werden uns an diesem Abend kreativ  mit dem ersten Schöpfungsbericht (Gen 1) auseinandersetzen und daraus auch Impulse für unser Leben als Menschen eröffnen. Beginn ist um 19.30 Uhr, Ende gegen 22 Uhr. Ort: St. Laurentius. Eingeladen sind alle, die die Fastenzeit mit einem geistlichen Impuls beginnen möchten.

 

 

 

 

 Am 27. August unternahmen einige Messdiener aus St. Laurentius eine Radtour nach McDonald's in Werdohl und kamen bei den Temperaturen gut ins Schwitzen. Hier ein paar Impressionen.

 

 

 

 Am Mittwoch, 10. August, feiert die Kirche das Fest unseres Patrons, des Diakons Laurentius. Wir laden herzlich zur Eucharistiefeier um 18:30 Uhr in die Laurentius Kirche ein, in der wir dieses Fest gebührend begehen wollen. 

Lauri-Spiele werden 50 Jahre alt

1966 initiierte Pfarrer Solbach ein Ferienprogramm für Kinder, deren Familien sich eine Urlaubsreise nicht leisten konnten. Er legte damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte. Ungebrochen ist auch nach 50 Jahren die Nachfrage nach diesen Ferienprogramm. In den ersten vier Wochen der Sommerferien unternehmen ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter Dienstags, Mittwochs und Donnerstags Ausflüge zu den verschiedensten Zielen. Die Anzahl der teilnehmenden Kinder ist aktuell auf ca. 50 begrenzt.

Am Donnerstag, 4.8., endeten die diesjährigen Laurispiele. Wir haben das zum Anlaß genommen, ehemalige Begleitpersonen einzuladen und mit den Kindern, ihren Eltern und Großeltern dieses Jubiläum auf dem Kirchplatz zu feiern. Das Wetter spielte mit, und so konnten sich ca 130 Personen über Darbietungen der Kinder sowie Erinnerungen einiger "Zeitzeugen" freuen. Wir hoffen, dass die Ferienspiele noch viele Jahre das Leben unserer Kirchengemeinde und unserer Stadt bereichern werden!

 

Kirchweihfest in St. Laurentius am 9.Juni

Am Samstag, 9.7., feiert die Gemeinde St. Laurentius ihr Kirchweihfest. Ab diesem Jahr wird es nur noch an einem einzigen Tag stattfinden und nicht mehr wie bisher an zwei Tagen.

Wir beginnen mit der Heiligen Messe um 15 Uhr, die von Kindern unserer KiTa mitgestaltet werden wird. Danach ist buntes Treiben im und am Pfarrzentrum mit den beliebten Highlights: Bühnenprogramm der Kindergartenkinder, Spielstraße, Hüpfburg, Trödel, Kaffee und Kuchen u.v.m.

Wie immer sind wir auf die Unterstützung vieler Gemeindemitglieder angewiesen. So brauchen wir noch Salat- und Kuchenspenden (Liste liegt im Foyer) und kräftige Hände zum Auf- und Abbau. Vor allem aber freuen wir uns über Ihren und Euren Besuch!!!!!

Die Präsentation mit den Eckdaten zum Pfarrei-Entwicklungs-Prozess ist nun online unter Information/Allg. Informationen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sommerausgabe des Blickpunktes ist eingetroffen und kann in den Gemeinden zum Verteilen abgeholt werden

 

 

Pfarreienprozess im Bistum Essen – Ihre Meinung ist uns wichtig!!

 

 Seit Bischof Dr. Overbeck Ende 2014 den Pfarreienprozess für das Bistum Essen angestoßen hat, haben wir uns auch in unserer Pfarrei mit diesem Thema beschäftigt. Der Bischof hat alle Pfarreien aufgefordert, sehr grundsätzlich und zielorientiert vor Ort darüber zu diskutieren, wie in ihrer Stadt bzw. in ihrem Stadtteil die Kirche in den Jahren 2020 bis 2030 aussehen soll. Große Veränderungen sind bei der Entwicklung der Zahlen zu erwarten und Ursache für diesen Prozess:

- 20 % weniger Katholiken im Bistum Essen bis 2030

- 50 % weniger Priester (statt heute 230 aktive Priester nur noch 110)

- weniger Finanzmittel

(notwendige Einsparung bis 2030 von bis zu 50% des heutigen Haushaltes)

 

Um diesen Veränderungsprozess auf den Weg zu bringen wurde eine Koordinierungsgruppe gebildet deren Aufgabe es ist, ein Votum zu erstellen, das dem Bischof dann bis Ende 2017 zur Entscheidung vorgelegt werden wird.

Im Gegensatz zu den Maßnahmen in den Jahren 2006-2008 sollen die Pfarrgemeinden in den Entscheidungsprozess intensiv mit einbezogen werden.

Das erfordert die Mitarbeit aller Gemeindemitglieder aber auch der Christen, die momentan der Kirche nicht so nahe stehen.

 

In Vorbereitung der nächsten Schritte wird es eine Informationsveranstaltung in jeder Gemeinde geben. Zu diesem Termin laden wir alle kirchennahen und kirchenfernen Pfarreimitglieder ganz herzlich ein und zwar am

 

Samstag, 4.6.2016 in St. Johann Baptist Eiringhausen nach der Abendmesse (ab 18.00 Uhr)

 

Sonntag, 5.6.2016 in St. Laurentius nach dem Hochamt (ab 12.15 Uhr)

 

Sonntag, 12.6.2016 in St. Mariä Aufnahme in den Himmel Herscheid

nach dem Hochamt (ab 10.45 Uhr)

 

Der Ablauf wird wie folgt gestaltet:

- Hl. Messe

- gemeinsames Essen (Erbsensuppe)

- Infoblock durch Pfr. Schnell (Zahlen, Fakten, Entwicklungen)

- Austausch in Gruppen

- Ergebnisdiskussion

 

 

Folgende Themen werden zur Diskussion stehen:

 

 

Was bedeutet Kirche für mich – was begeistert mich an Kirche

was ist mir wichtig?

 

 

Was ist mir für die Zukunft pastoral wichtig?

Wo stehen wir heute? Wo wollen wir hin?

 

 

Wie sehe ich für die Zukunft die Aufgabe von Kirche und Gemeinde

in unserer Pfarrei?

 

 

Wie können wir Ihrer Meinung nach die geforderten

(50 %) Einsparungen bis 2030 in unserer Pfarrei realisieren?

 

Bei allen Diskussionen ist es unserem Bischof wichtig, die pastoralen Aspekte in den Vordergrund zu stellen.

Der vor uns liegende Prozess wird nicht ohne Veränderungen und Verluste vor sich gehen. Es liegt an uns allen, diese Veränderungen so zu gestalten, dass wir auch weiterhin unseren Glauben miteinander vor Ort leben können.

 

Wer keine Möglichkeit hat, eine dieser Veranstaltungen zu besuchen, kann gerne seine Meinung zu den Fragen auf diesem Blatt niederschreiben und in die bereitstehenden Boxen oder in die Briefkästen der Gemeindebüros werfen.

Wenn Sie möchten, können Sie uns auch Ihren Namen für eventuelle Rückfragen nennen.

 

Wir hoffen, dass sich viele unserer Gemeindmitglieder an diesen Veranstaltungen und an dem Pfarreienprozess beteiligen.

Dafür meinen herzlich Dank schon im Voraus und Dank auch an alle, die bisher schon viel Zeit für diese wichtige Aufgabe geopfert haben.

 

 

 

Diese Informationen einschließlich der Fragen finden Sie auch in der Sonntagsinformation vom 22. Mai. Wenn Sie möchten, können SIe Ihre Anregungen und Ihre Antworten auf die Fragen seit dem 22. Mai in der Gemeinde St. Johann Baptist und ab dem Fronleichnamsfest auch in St. Laurentius und voraussichtlich ab dem 12. Juni in St. Mariä Aufnahme i.d.Himmel in eine Vorschlags-Urne einwerfen. 

 

 

 

Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi – Fronleichnam, 26. Mai –
feiern wir in diesem Jahr in St. Laurentius. Die hl. Messe beginnt um 10 Uhr in der Kirche. Die Prozession führt über den Alten Markt, zum Rathaus-innenhof über den Schulhof der Martin-Luther-Schule zurück in die St. Laurentiuskirche. Nach der sakramentalen Segen laden
die Organisatoren alle Teilnehmer zu Erbsensuppe, Bockwurst und Getränken ins Pfarrzentrum ein. Alle diesjährigen Kommunionkinder treffen sich um 9.45 Uhr im Foyer in ihrer Kommunionkleidung (ohne Kerze) um an dem Fest teilzunehmen. Die Kommunion kinder begleiten die Prozession vor dem Allerheiligsten.

 

Beginn der Fastenzeit in ökumenischer Eintracht
Am Freitag nach Aschermittwoch (12.02.) haben wir in den beiden Kommunen unserer Pfarrei die Fastenzeit zum ersten Mal gemeinsam mit unseren evangelischen Brüdern und Schwestern begonnen.
In Herscheid wurde in St. Mariä Aufnahme i.d. Himmel ein ökumenischer Kreuzweg gebetet. Grundlage war der ökumenische Jugendkreuzweg, den das Jugendhaus Düsseldorf Jahr für Jahr mit 7 Stationen herausbringt. In den Bildern, Meditationen und Gebeten wird der Kreuzweg Jesu in die heutige Zeit und in der Leben der Betenden übertragen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch einen gemütlichen Ausklang im Gemeindesaal.
In Plettenberg fand in St. Laurentius eine ökumenische Bibelnacht statt. Im Zeitraum von etwa drei Stunden hörten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen das Buch Jona, eingeteilt in fünf Abschnitte, die jeweils mit aktuellen Ereignissen oder dem Leben des Einzelnen in Beziehung gesetzt wurden: Jona läuft vor Gottes Auftrag weg, wovor fliehe ich? Jona wird ins Meer geworfen; das Meer kann für alles Bedrohliche stehen, oder für das Wasser der Taufe; in Erinnerung an die eigene Taufe haben sich die Teilnehmer am Taufbecken mit Taufwasser gegenseitig zugesagt, Kind Gottes zu sein. Jona betet im Bauch des Wals, eine gute Gelegenheit, selbst ein Gebet zu verfassen. Jona predigt in Ninive Umkehr und Buße; die eigenen Sünden konnten die Teilnehmer in Schalen mit Wasser schreiben oder auf Zetteln festhalten, die dann auf dem Altar verbrannt wurden. Wasser und Feuer bezeichnen hier die reinigende Kraft des Göttlichen Geistes. Gott hat Erbarmen mit Ninive, diesem Erbarmen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich zum Abschluss des Abends anvertraut.

Neujahrsempfang in St. Laurentius

Die Gemeinde St. Laurentius lädt zum Neujahrsempfang am kommenden Samstag, 23.1.2015, ein.Der Ablauf wird ab diesem Jahr etwas anders sein:

Beginn ist um 18:00 mit einem Wortgottesdienst

Anschließend Grußworte und Reden (wie bisher auch).

Neben den aktuellen Infos aus der Pfarrei steht vor allem die Wertschätzung unserer Ehrenamtlichen im Mittelpunkt – also Sie! Darum werden wir ab diesem Jahr wir bei dieser Gelegenheit stellvertretend für alle, die sich engagieren, einige Ehrenamtliche auszeichnen, die sonst nicht so oft im Vordergrund stehen. Das werden natürlich in jedem Jahr andere Personen sein. An dieser Stelle sei bereits darauf hingewiesen, dass wir planen, einen Erste-Hilfe-Kurs für unsere Ehrenamtlichen anzubieten. Auch vom Bistum Essen wird es zukünftig eine Unterstützung für die Fortbildung unserer Ehrenamtlichen z.Z. in Höhe von 877,20 Euro (10 Cent pro Katholik nach dem Stand von 31.12.2014) geben. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter www.ehrenamt.bistum-essen.de.

Auf die Ehrungen folgt der Sektempfang im Foyer. Wie immer, werden hier auch Schnittchen zur Stärkung gereicht.

Im Anschluß dürfen wir uns auf ein Konzert des Gospelchores „Heaven’s Gate“ aus Lüdenscheid freuen.

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Der Pfarreienprozess im Bistum Essen

Im Jahr 2005 begann im Bistum Essen ein bis dahin beispielloser Prozess der Neustrukturierung. Die sogenannten „Großpfarreien“ wurden gegründet, Kirchen geschlossen, Mitarbeiter entlassen. Die Pfarreien des Kreisdekanates Altena-Lüdenscheid gehörten zu den ersten, die mit diesem Prozess begonnen haben. Die Pfarrei St.Laurentius, Plettenberg-Herscheid in ihren heutigen Grenzen und mit dem heutigen Zuschnitt der Gemeinden oder Seelsorgs-Einheiten ist Ergebnis dieses Prozesses. Damals stand die finanzielle Situation des Bistums im Mittelpunkt.

Kirche definiert sich jedoch nicht als Wirtschaftsunternehmen, sondern als Zusammenschluss derer, die Christen sein wollen. Christen sind die, die dem Glauben an den dreifaltigen Gott in ihrem Leben Ausdruck verleihen; dies geschieht nach kirchlicher Ansicht gleichermaßen individuell wie gemeinschaftlich.

Die finanzielle Situation des Bistums war und ist aufgrund der Kirchensteuern ein Gradmesser für die pastorale Situation in den einzelnen Pfarreien. Und genau die hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Gründe gibt es viele, manche davon sind konkret (z.B. die Skandale der letzen Jahre oder Enttäuschungen und Verletzungen im Zusammenhang mit dem letzten Strukturprozess), andere diffus (z.B. der sogen. gesellschaftliche Wandel oder die Individualisierung in allen Lebensbereichen und in diesem Zusammenhang ein verändertes Selbstverständnis im Ehrenamt und eine lockerere Bindung an die Kirche). Bisher haben wir auf diese veränderten Rahmenbedingungen kaum reagiert. Im „Pfarreienprozess“ sollen die Gläubigen und alle Interessierten nun vor allem diese Rahmenbedingungen und derren Auswirkungen auf das kirchliche Leben in den Blick nehmen.

Wie können wir in den nächsten Jahren überzeugende und überzeugte Christen in der Gesellschaft von heute sein? Warum bleiben Menschen fern? Was kann über das bisherige hinaus ökumenisch angegangen werden? Das sind nur einige Fragen, auf die wir in einem ersten Schritt Antworten finden müssen. In einem zweiten Schritt gilt es dann zu klären, wie die seelsorglichen und spirituellen Ziele, die entwickelt wurden, mit wirtschaftlichen Notwendigkeiten zusammen zu bringen sind: Welchen Räume haben wir zur Zeit? Welchen brauchen wir in Zukunft und wo? Ist auch hier eine ökumenische Zusammenarbeit möglich? Welches Budget steht uns zur Verfügung? Inwieweit ist eine Zusammenarbeit mit den katholischen Nachbarpfarreien sinnvoll und möglich?

Bis zum Herbst 2017 soll ein Plan erarbeitet und dem Bischof vorgelegt werden, der all diese Aspekte im Blick hat. Nach der Genehmigung durch den Bischof kann 2018 mit der Umsetzung begonnen werden. Da dieser Prozess sehr komplex ist, trifft sich seit Herbst 2015 in unserer Pfarrei eine Koordinierungsgruppe im Rhythmus von 4-6 Wochen. Ihre Aufgabe ist es, den Prozess zu koordinieren, Themen zu setzen, Gesprächsgruppen zu initiieren und die Ergebnisse zu bündeln bzw. anderen Gesprächsgruppen zur weiteren Beratung zur Verfügung zu stellen. Zu dieser Gruppe gehören: Herr Neubauer und Herr Lehmann aus dem Pfarrgemeinderat, Herr Meyer und Herr Dr. Klupsch aus dem Kirchenvorstand, Frau Musiol (Gemeindereferentin), Frau Pichlbauer (Verwaltungsleitung) und Pfarrer Schnell. Zudem steht im Auftrag des Bistums dieser Gruppe Frau Kramer (Projektreferentin d. Caritas e.V. Paderborn) als externe Begleitung zur Seite.

In den bisherigen Treffen hat sich die Koordinierungsgruppe einen Überblick über die Gruppen und regelmäßigen Angebote verschafft, die es in den einzelnen Gemeinden gibt; es wurden Ängste und Vorbehalte benannt, die zum Teil aus der letzten Umstrukturierung noch bestehen oder wieder aufbrechen; es wurden Aspekte gesammelt, die dieser Gruppe für den Prozess wichtig sind, wie verschiedene Formen von Öffentlichkeitsarbeit oder dass möglichst viele Menschen an diesem Prozess beteiligt werden sollen, auch und gerade die mit einer eher lockeren Bindung zur Gemeinde. Als nächstes soll ein Zeitplan entwickelt werden, so dass dann die Beratungen vor Ort in den Gemeinden beginnen können.

Wir laden jeden ein, sich an diesem Prozess zu beteiligen und eigene Ideen mit einzubringen. Wer etwas beitragen möchte, kann sich an die Mitglieder des Koordinierungsausschussen wenden.

 

Geistlicher Impuls zum Pfarreienprozess

„Quo vadis (wohin gehst du)?“ fragt der Apostel Thomas den auferstandenen Herrn (Joh 14,5). So mancher stellt sich diese Frage angesichts der Flüchtlingsdebatten wohl auch mit Blick auf Europa und auf die Bundesrepublik.

Viele stellen sich diese Frage auch mit Blick auf die beiden großen Kirchen. Die Statistiken zum Kirchenaustritt, die in jedem Herbst veröffentlicht werden, Skandale, die vor allem aus der katholischen Kirche in die Öffentlichkeit dringen, harte Sparmaßnahmen gerade im Ruhrgebiet und den angrenzenden Regionen sprechen eine deutliche Sprache. Wie soll da der Glaube noch gelebt werden können? Wird das Christentum zu einer Randerscheinung bei uns?

Beide großen Kirchen versuchen, auf die gegenwärtige Situation zu reagieren. Ich kann hier nur gültig für die Bemühungen im Bistum Essen und ihre Auswirkungen auf unsere Pfarrei sprechen. Wir stehen am Anfang eines Prozesses, der so ähnlich in Zukunft immer wieder anstehen wird. 

Kirche war für mich bisher immer ein unveränderliches Bollwerk in den Stürmen der Zeit. Nun merke ich: Sie ist es nur, was ihr Fundament betrifft. Christliche Gemeinschaft ist eher wie das wandernde Gottesvolk auf der Suche nach dem Weg ins Gelobte Land. Für diese Suche gilt es möglichst viele zu begeistern. Gerade das, was man beklagen könnte, nämlich dass wir keine Volkskirche mehr sind, die in unserer Region das Monopol in Glaubens- und Lebensfragen hält, ist für mich ein Zeichen Gottes, nicht in Gewohnheiten zu erstarren, sondern das Evangelium Jesu immer wieder im Licht der veränderten Lebensumstände neu zu aktualisieren.

„Ihr kennt den Weg dorthin, wohin ich gehe“, antwortet Jesus auf die oben zitierte Frage des Apostels, der darauf erwidert. „Wir wissen nicht wohin du gehst, wie sollen wir da den Weg kennen“? So geht es uns gerade. Wir sehen, der Herr will uns einen neuen Weg führen, aber wir können das Ziel noch nicht erkennen. Das macht unsicher, das schürt Ängste. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, lautet die umwerfende Antwort. Wie auch immer die Rahmenbedingungen sein mögen, ist das das Entscheidende: den Weg Jesu zu gehen, an ihn zu glauben, ihm zu vertrauen, denn er ist Wahrheit und Leben und selbst der Weg. Spiritualität nennen wir das heute, Frömmigkeit hätte man wohl in früheren Zeiten gesagt. Wir müssen als Christen unser Reden, Denken und Tun deutlicher vom Glauben, vom Vorbild Jesu, vom Vertrauen in Gott, leiten lassen. Wir müssen den inneren und äußeren Raum für Glaubenserfahrung und Glaubensvertiefung schaffen. Das kann in manchen Bereichen in ökumenischer Eintracht geschehen, in anderen Bereichen werden wir die jeweiligen Traditionen achten müssen, die in ihrer Vielfalt Ausdruck des Göttlichen Geistes sind. Wir können viel von einander lernen. Vielleicht werden wir dafür auch ganz neue äußere Orte entdecken müssen, weil wir nicht alle Gebäude werden halten können. Aber ist Kirche nur Gebäude oder nicht vielmehr Gemeinschaft?

Ich kann diesen Weg zuversichtlich gehen. Der Herr traut ihn uns zu, so wie damals den Aposteln. Und er lässt uns nicht allein, denn er ist erstens selbst der Weg, den es zu entdecken und zu erleben gilt, und er ist zweitens immer bei uns „bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).

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Die aktuellen Pläne für die Messdiener, Lektoren, Kommunionhelfer und Kollektanten der Gemeinde St. Laurentius sind online.

 

 

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